Zum Hauptinhalt springen

Veranstaltungen

MATINÉE

Claudia von Tilzer, Konstanz (Gesang), Ariane Payer, München (Rezitation) und Eckart Manke, Konstanz (Klavier)

Die literarisch-musiklaischen Matinée ist dem dänischen Schriftsteller Hans Christian Andersen gewidmet. Seine Märchen, die Weltruhm erlangten, waren stark von der deutschen Romantik beeinflusst.
Der Text der „Kleinen Seejungfrau“ wird mit den Worten von Hans Christian Andersen (in deutscher Übersetzung) vorgetragen. In die Handlung eingebettet erklingen Lieder von Schubert, Schumann und Brahms sowie romantische Klavierstücke. Die Musik ist so ausgewählt, daß sie sich vom Inhalt und vom Stimmungsgehalt her jeweils organisch in die betreffende Stelle der Erzählung einfügt, so dass ein geschlossenes Ganzes entsteht. So wird das Märchen „illustriert“, erweitert und vertieft.

Eintritt frei - Kollekte, kleiner Apéro


Reservation empfohlen
Programmzettel
www.tilzer.de

AUF EINEN BLICK

Im Rahmen der Ausstellung "Frauen - Einblick in die Kunstsammlung der Stadt Kreuzlingen" wird ein Werk der Malerin Helen Dahm (1878-1968) etwas intensiver vorgestellt. 
Die Künstlerin wurde im heutigen Museum Rosenegg geboren. In Zürich erhielt sie ersten Zeichenunterricht bei Ernst Würtenberger. Von 1906 bis 1913 studierte Helen Dam an der Kunstakademie in München. Sie war Expressionistin aus dem Umkreis des "Blauen Reiters". Nach einem Indienaufenthalt liess sie sich in Oetwil am See nieder.

Die Kunsthistorikerin Margrit Lindt wird in einer knappen halben Stunde versuchen, eine kurzen Überblick über das Leben und Werk der Künstlerin zu geben. Es werden Hintergründe erläutert, Geschichten erzählt und Einordnungen versucht. Ein kleiner Umtrunk beschliesst die Betrachtung.


Informationen zur Ausstellung 

Weitere externe Links zu Helen Dahm:
Helen-Dahm-Museum in Oetwil am See
Helen-Dahm-Ausstellung in der Kartause Ittingen

Musiktheater

In seiner Performance "Rotkäppchen - Die Blumen des Bösen?" verbindet Simon Wieland Sprache, intensives Schauspiel und solide Livemusik: anspruchsvoll, unterhaltsam, anregend…

Rotkäppchen geht eigene Wege und pflückt Blumen: Lust. Doch dann wird es von Schuldgefühlen aufgefressen, die sich als Großmutter verkleiden: Verlust. Eine Parabel auf  innere Dogmen, die das Leben verleiden. Und der Jäger? Zum Glück gibt es ein Happy End…

Simon Weiland verzichtet auf Technik. Es gibt nur Sprache, Stimme, Körper und eine Gitarre. Damit stürmt der Sprachkünstler durch das Märchen und zeigt sein assoziatives Theater.

Das Stück knüpft an die beiden Ausstellungsthemen "Märchen" und "Frauen" an. 

Eintritt frei - Kollekte


Informationen zum Künstler finden Sie hier

FÜHRUNG

Die Ausstellung zeigt den Blick auf Frauen und den Blick von Frauen in der bildenden Kunst. Nebst einigen Darstellungen von Frauen, gemalt aus der Sicht von Männern, präsentieren sich Werke von Künstlerinnen, aus denen sich mitunter Rückschlüsse auf ihre Interessen und Motivationen sowie künstlerische Leistungen ziehen lassen.

Museumsleiterin, Dr. Yvonne Istas, führt durch die vielschichtige Ausstellung, die in Kooperation mit der Kunstkommission der Stadt Kreuzlingen realisiert wurde.


Informationen zur Ausstellung

MATINÉE

Michal Lewkowicz (Klarinette) und Benedek Horvath (Klavier) spielen Werke von Clara Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdi, Claude Debussy und Francis Poulenc.

Der ungarische Pianist Benedek Horváth schloss sein Studium 2015 mit dem Solisten-Diplom an der Musikakademie Basel bei Prof. Claudio Martínez Mehner ab. Er ist Preisträger des Paloma O'Shea Klavierwettbewerbs (2012), auch gewann er kürzlich die 1. Preise beim Kiefer Hablitzel Wettbewerb Bern (2017) und beim Rahn-Musikpreis Zürich (2016).

Michal Lewkowicz wurde in Israel geboren, wo sie bereits in frühen Jahren Klarinettenunterricht bei Prof. Richard Lesser erhielt. Von 2003 bis 2011 studierte sie an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen bei Prof. Chen Halevi. Danach setzte sie ihr Studium bei Prof. Sergio Azzolini an der Hochschule für Musik Basel fort. 

Eintritt frei - Kollekte, kleiner Apéro


Reservation empfohlen
Programmzettel

FÜHRUNG

Die Ausstellung zeigt den Blick auf Frauen und den Blick von Frauen in der bildenden Kunst. Nebst einigen Darstellungen von Frauen, gemalt aus der Sicht von Männern, präsentieren sich Werke von Künstlerinnen, aus denen sich mitunter Rückschlüsse auf ihre Interessen und Motivationen sowie künstlerische Leistungen ziehen lassen.

Die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Christiane Höfert, führt durch die vielschichtige Ausstellung, die in Kooperation mit der Kunstkommission der Stadt Kreuzlingen realisiert wurde.

Der Eintritt ist am letzten Öffnungstag der Ausstellung frei.


Informationen zur Ausstellung

AUF EINEN BLICK

Zwei Frauenbildnisse von Emil Heinrich Brombacher werden genauer betrachtet. Der 1885 in Badenweiler geborene Maler war um 1915-16 in Zürich tätig und nahm 1914 und 1931 an Ausstellungen im Kunsthaus Zürich teil. In den 1920er-Jahren war er auch in Paris aktiv. 

In einer knappen halben Stunde werden Hintergründe erläutert, Geschichten erzählt und Einordnungen versucht. Ein kleiner Umtrunk beschliesst die Betrachtung.

Normaler Museumseintritt (Fr. 8.-/erm. Fr. 6.-)

APÉRO FÜR LEHRPERSONEN

Das Bodensee-Planetarium & Sternwarte, das Seemuseum und das Museum Rosenegg laden gemeinsam zu einer Veranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer ein.

Der Veranstaltungsort ist heute das Bodensee-Planetarium & Sternwarte. Weitere Informationen finden Sie hier.

AUF EINEN BLICK

Zwei Bilder von Ernst Graf werden von der Kunsthistorikerin Margrit Lindt genauer betrachtet. Der 1909 in Bern geborene Maler und Grafiker zog nach Studienaufentalten in München und Paris 1934 nach Ermatingen an der Untersee. 1980 erhielt er den Kulturpreis des Kantons Thurgau und wurde schliesslich auch Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Ermatingen, wo er 1988 verstarb.

In den 50 Jahren seiner Schaffenszeit entstand ein umfangreiches künstlerisches Werk. In Ernst Langs Landschaften klingt stets ein melancholischer Ton an. Die Einsamkeit scheint zu dominieren. Dies trifft in gewisser Weise auch auf seine Darstellungen von Menschen zu. So wird an der heutigen Veranstaltung eine Landschaft (Museum Rosenegg) dem Bild des Clowns Grock (Kunstsammlung der Stadt Kreuzlingen) gegenübergestellt. 

In einer knappen halben Stunde werden Hintergründe erläutert, Geschichten erzählt und Einordnungen versucht. Ein kleiner Umtrunk beschliesst die Betrachtung.

Normaler Museumseintritt (Fr. 8.-/erm. Fr. 6.-)

MATINÉE

In Ihrem Programm "all‘ongarese" spielen Delaja Mösinger (Viola), Christina Kanett (Cello) und Flurina Sarott (Violine) Werke von Johannes Brahms, George Enescu, Zoltan Kodaly, Miklos Rozsa, Franz Krommer.

Die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms waren ursprünglich für Klavier zu vier Händen komponiert. Doch bereits Brahms hat einige Tänze für Klavier solo sowie für Orchester bearbeitet. Sein Freund Joseph Joachim hat alle Tänze für Geige und Klavier arrangiert und im Laufe der Zeit wurden – von verschiedenen Händen – alle Tänze orchestriert. Mit den drei kurzen Sätzen von Enescu, Kodály und Rozsa kommen drei Komponisten zur Aufführung, deren osteuropäischen Wurzeln sich auch in ihrer Musik niederschlägt: Das Morgenständchen von Enescu (Aubade) endet mit der rumänischen Nationalhymne in der Bratschenstimme. Kodály war tätig in der Volksliedforschung und in seinem Intermezzo finden sich zahlreiche Anklänge an ungarische Volkslieder vor. Rozsa verstand sich – anders als Kodály – nicht als systematische Volksliedsammler. Dennoch notierte er unentwegt die Melodien ungarischer Volkslieder und liess sich von deren Ausdruck und Rhythmus beeinflussen. Im zweiten Satz seines allerersten öffentlichen Werkes – der Trio-Serenade für Streichtrio – kommt dies besonders gut zur Geltung. Franz Krommer war zweiter Nachfolger von W.A. Mozart am Kaiserhof in Wien als Hofkomponist und -kapellmeister. Zu seiner Zeit erfreute er sich grosser Bekanntheit und seinen Kompositionen wurde ein Reichthum an ungeborgten Ideen, Witz, Feuer, neuen harmonischen Wendungen und frappanten Modulationen zugestanden.

Eintritt frei - Kollekte, kleiner Apéro


Reservation empfohlen
Programmzettel (folgt)

MATINÉE

Mit ihrem Programm "Hermann Hesse - Ich war ein Suchender und bin es noch" zeichet Vera Bauer mit Wort und Violoncello ein Lebensbild des Dichters.

In einem poetisch-musikalischen Gesamtkunstwerk, das autobiographische Texte mit Gedichten, Briefen, einem Romanausschnitt und reichhaltiger Musik verbindet, erschafft Vera Bauer ein eindringliches, berührendes Portrait des Menschen Hermann Hesse als Schriftsteller und Zeitzeuge. Aufschlussreiche und überraschende Selbstauskünfte Hermann Hesses bilden den biographischen Rahmen dieses Portraits.

Eintritt frei - Kollekte, kleiner Apéro


Reservation empfohlen
Programmzettel (folgt)