Zum Hauptinhalt springen

Veranstaltungen

FÜHRUNG

Richard Tisserand wird während eines Künstlergespräches auf seine aktuelle Ausstellung "Durchblick" eingehen. Die Teilnehmenden erfahren, wie der in Eschenz und Frankreich lebende Künstler (*1948), der auch Kurator des Kunstraums in Kreuzlingen ist, zur Hinterglasmalerei kam. Tisserand verwendet bei seinen Hinterglasbildern eine Technik der "Verpixelung": Unmittelbar von der Natur inspiriert "en plein air" oder nach einer fotografischen Vorlage im Atelier werden Tausende Farbtupfer in mehreren Schichten auf der Rückseite einer Glasscheibe aneinander gefügt. Das Bild entwickelt sich zu einer wiedererkennbaren Landschaft oder Gartenszene - allerdings spiegelverkehrt, denn das fertige Bild wird gedreht und von der Vorderseite betrachtet. 

Eintritt: Fr. 8.-/erm. Fr. 6.-


Reservation empfohlen (coronabedingte Teilnehmerbegrenzung)
Informationen zur Ausstellung

MATINÉE

Das Duo Jost Costa, Gewinner des internationalen Grig Wettbewebs in Oslo, ist zu Gast im Museum Rosenegg mit einem farbenreichen und anregenden Programm für Klavier zu vier Händen.

Es erklingen "8 Variationen, WoO. 67" von Ludwig van Beethoven, die "Lebenstürme" von Franz Schubert, die "Moldau" von Bedřich Smetana, "La Valse" von Maurice Ravel und die "Ländler vom Luzerner See" von Hans Huber.

Das Konzert lädt die Zuhörer*innen ein, Streifzügen nachzulauschen. Mal sind es einsame Wanderungen, mal bedeutende Begegnungen. Der Blick schweift dabei zwischen Nostalgie und erwartungsvoller Zukunft, vom Bekannten zum Fremden.

Eintritt frei - Kollekte


Reservation empfohlen
Programmzettel: Vorderseite, Rückseite (folgt)

Homepage Duo Jost Costa

AUF EINEN BLICK

Ein Werk aus der aktuellen Ausstellung "Richard Tisserand - Durchblick" wird durch den Künstler und Dr. Yvonne Istas genauer betrachtet.  

In einer knappen halben Stunde werden Einblicke in die Intentionen und Arbeitsweisen des Malers möglich.
Tisserands Hinterglasbilder beeindrucken durch ihre Heiterkeit und Leuchtkraft. Er bedient sich einer Technik der "Verpixelung", die - wie bei impressionistischen Werken - erst durch die Distanz des Betrachters an Gegenständlichkeit gewinnt. 

Die Ausstellung kann am Tag der Veranstaltung ab 17:00 Uhr besichtigt werden.

Eintritt: Fr. 8.-/erm. Fr. 6.-


Reservation empfohlen (Teilnehmerbegrenzung)
Informationen zur Ausstellung

MATINÉE

Zum 250. Geburtstag des Komponisten zeichnet Vera Bauer (Sprecherin und Autorin) ein eindringliches Portrait der Persönlichkeit Ludwig van Beethovens, begleitet von seiner Klaviermusik (mit Betül Ayaydin am Klavier).

Oft dramatischer und manchmal trivialer als die Anekdoten und Legenden es erdichteten, war die Lebenswirklichkeit von Ludwig van Beethoven; das zeigen seine reichen Notizen, Skizzen und Briefe – an Freunde, Ärzte, an Geliebte und seine Geschäftspartner.

Eine Lebenswirklichkeit, die Beethoven einerseits bitter erleiden musste – wie seine zunehmende Taubheit – und die er andererseits als universaler, leidenschaftlicher Geist selbst gestaltete: in seinem immensen musikalischen Werk, dieser 'Philosophie in Tönen', die auch nach zwei Jahrhunderten uns immer wieder neu herausfordert und bewegt.

Eintritt frei - Kollekte


Reservation empfohlen

Homepage Vera Bauer

APÉRO FÜR LEHRPERSONEN

Das Museum Rosenegg, das Seemuseum und das Bodensee-Planetarium & Sternwarte laden zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung mit reichhaltigem Apéro ein.

Der Veranstaltungsort ist das Museum Rosenegg.


Weitere Informationen erhalten Sie hier.

KONZERT "25 Jahre Trio Artemis" 

Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms bilden das bekannteste musikalische Dreigestirn des 19. Jahrhunderts – ihr Leben und Wirken ist schicksalshaft miteinander verbunden. Die Schlüsselrolle spielt dabei Clara Schumann (1819–1896): Als Ehefrau von Robert Schumann (1810–1856) und als enge Freundin von Johannes Brahms (1833–1897) beeinflusste sie wesentlich deren musikalisches Schaffen. Darüber hinaus gelang Clara Schumann, was vielen Musikerinnen ihrer Zeit verwehrt blieb: eine erfolgreiche internationale Karriere.

Zusammen mit dem Sänger Samuel Zünd erinnert das Trio Artemis an die Künstlerin Clara Schumann, die mit ihrer Leidenschaft für die Musik und für zwei aussergewöhnliche Männer eine Epoche prägte. Rezitationen aus Briefen und Tagebüchern zeichnen ein lebendiges Porträt dreier faszinierender Persönlichkeiten. Im Wechsel spielen Samuel Zünd und das Trio Artemis gemeinsam Kompositionen von Johannes Brahms  und Robert Schumann und lassen so den musikalischen Geist der Romantik aufleben.

Es musizieren Katja Hess (Violine), Bettina Macher (Violoncello und Rezitation), Myriam Ruesch (Klavier) und Samuel Zünd (Bariton und Rezitation).

Eintritt: 30.- Fr.


Reservation sehr empfohlen (Teilnehmerbegrenzung)
Programm (wird beim Konzert ausgelegt)

Homepage Trio Artemis

AUF EINEN BLICK

In der Reihe "Auf einen Blick" nimmt die Kunsthistorikerin Margrit Lindt einige Werke des 1884 in Gailingen geborenen und 1979 in Diessenhofen verstorbenen Malers Carl Roesch unter die Lupe und vermittelt dabei einen Einblick in die Vita des Künstlers. In einer knappen halben Stunde werden Hintergründe erläutert, Geschichten erzählt und Einordnungen versucht. 

Carl Roesch war mit bekannten Schweizer Malern seiner Zeit befreundet, so mit Cuno Amiet, Max Gubler, Adolf Dietrich oder Ernst Morgenthaler. 

In Diessenhofen befindet sich sein Atelier noch im Originalzustand. Zudem wird sein Oeuvre im Museum kunst + wissen in Diessenhofen permanent und abwechslungsreich präsentiert.

Eintritt Fr. 8.-/erm. Fr. 6.-


Link: www.carl-roesch.ch

FILMVORTRAG

Am 20. November 1920 wurde in Kreuzlingen der Komponist und Musikpädagoge Armin Schibler geboren. Er verstarb 1986 in Zürich. Der 100. Geburtstag des Musikers wird im Museum Rosenegg mit zwei Veranstaltungen gewürdigt, die in Zusammenarbeit mit der GML organisiert wurden. Am Freitagabend präsentiert Gina Schibler ein Filmportrait ihres Vaters. Am Sonntag folgt eine Matinée zu Ehren des Musikers.

"Schibler war zu Lebzeiten einer der am meisten aufgeführten Schweizer Komponisten des 20. Jahrhunderts, ausgezeichnet mit internationalen Musikpreisen, darunter in Würdigung seines musikalischen Gesamtwerkes mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich. Weltweit anerkannte Dirigenten, Orchester und Solisten waren Interpreten seiner Uraufführungen." (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Schibler)

Eintritt frei - Kollekte


Veranstalter: GML (Gesellschaft für Musik und Literatur) mit dem Museum Rosenegg.

MATINÉE

Ein abwechslungsreiches Konzertprogramm wurde zu Ehren von Armin Schiblers 100. Geburtstag zusammengestellt. 

Es musizieren Thomas Schibler (Fagott) und der Pianist und Komponist Werner Bärtschi (Klavier). Werner Bärtschi, der bei Armin Schibler in Zürich Komposition studierte, wird auch eine eigene Komposition vortragen.

Zu hören sind voraussichtlich die "Mondscheinsonate" von Ludwig van Beethoven (1770-1827), die "Monologe für Fagott und Klavier" von Armin Schibler (1920-1986), "Drei Bagatellen" von Werner Bärtschi (*1950), die "Sonate für Fagott und Klavier" von Paul Hindemith (1895-1963) und die "Toccata as-moll op. 19/2" von Othmar Schoeck (1886-1957). 

Änderungen im Programm sind noch möglich.

Eintritt frei - Kollekte


Veranstalter: GML (Gesellschaft für Musik und Literatur) mit dem Museum Rosenegg.
Reservation empfohlen

MATINÉE

Die Jodelgruppe "klancanto" aus Güttingen setzt sich aus den Geschwistern Lukrezia, Ueli und Guido Rüegge sowie Brigitte Müggler, Paul Trinkler und Monika Moser zusammen. 

"klancanto" hat sich dem gepflegten Jodelgesang verschrieben. Der Name ist eine Verschmelzung der Wörter ‚Klang’ und ‚Cantare’ (singen) und deutet es schon an: Mit klingendem Gesang wollen die Jodler*innen beim Publikum Freude bereiten. Viele Liedtexte entspringen dem inneren Empfinden und dem Alltagsleben. 

Unter der musikalischen Leitung von Guido Rüegge erklingt passend zur Vorweihnachtszeit alpenländische Adventsmusik.

Eintritt frei - Kollekte


Reservation empfohlen
Programmzettel (folgt)

Homepage von klancanto

VORTRAG

"... - aus den Apotheken vergangener Jahrhunderte"
Vortrag mit Dr. Barbara Brauckmann

Geschichten rund um die «Arzeney-Kunst» führen vom mittelalterlichen Klostergarten zur Theriakschau im Venedig der Renaissance zum Basler Pestarzt Felix Platter. Sie enden in den prunkvoll ausgestatteten Verkaufsräumen einer Stadtapotheke des 17. Jahrhundert.

Früher sollten kaiserliche Edikte, Zunftbeschlüsse, städtische Preistaxen oder landesherrliche Dienstbriefe für Ordnung im Apothekenwesen sorgen. Masse und Gewichte zum Herstellen der Pillen, Pflaster, Zeltlein und Latwerge unterlagen jährlichen «Visitationen», ebenso die riskanten Tätigkeiten der «Apothekenanstösser» oder «Wasserbrennerinnen». 

Nicht nur Zucker, Opium und allerlei Kräuter und Gewürze wurden in jenen Zeiten zu Arzneimitteln verarbeitet, sondern sogar Perlen, Korallen, Mumia oder Krötengift. Muskatnuss und Moschus mussten als Liebeszauber herhalten, Pfeffernüsse und Marzipan zur Stärkung von überfordertem Herz und Magen. Und dies nicht nur zur Weihnachtszeit!

Eintritt: Fr. 8.-/erm. Fr. 6.-

KONZERT 

Mit einer Uraufführung wird die Ausstellung "Richard Tisserand - Durchblick" feierlich beendet.

Der Komponist Ulrich Gasser (*1950) liess sich 2019 von Richard Tisserands Hinterglasbildern "Blaue Blöcke", die auch in der Ausstellung präsent sind, zu einer dreiteiligen Komposition inspirieren.
Seine Klaviermusik zu vier Händen wird von den Pianisten Tomas Dratva und Christian Zaugg vorgetragen. 

Aufführungen mit Kompositionen von Ulrich Gasser fanden auf den Donaueschinger Musiktagen, auf Festivals in Hamburg, Kassel, München, Saarbrücken, Schwäbisch Gmünd, Venedig und an mehreren schweizerischen Tonkünstlerfesten statt.

Der in Kreuzlingen und in Frankreich lebende Musiker Ulrich Gasser und der Künstler Richard Tisserand werden anwesend sein.

Eintritt frei - Kollekte


Reservation empfohlen
Programm (folgt)